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Für einen guten Zweck.
Weiß jemand, was "Die Tafel" ist?
Das ist eine Organisation, die sich selbst folgendermaßen darstellt:
In Deutschland gibt es Lebensmittel im Überfluss, und dennoch haben nicht alle Menschen ihr täglich Brot.
Die Tafeln bemühen sich um einen Ausgleich: Sie sammeln „überschüssige“, aber qualitativ einwandfreie Lebensmittel, und geben diese an Bedürftige weiter.
Tausende ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, Spender und Sponsoren machen es möglich. --------------------------
Es ist eine traurige Tatsache, daß es in unserer Spaß- und Wohlstandsgesellschaft unzählige Mitbürger gibt, die nicht wissen, wie sie zu ihrer nächsten Mahlzeit kommen sollen.
Hier springen die Tafeln mit den durch Sponsoren und Spendern gelieferten Lebensmitteln usw. ein. Einzelheiten hierzu kann man auf der Internetseite der Tafeln in Deutschland nachlesen.
Einer der Sponsoren ist der Kaffee-Onlineshop KAFFEE.DE. Kaffee.de hat seit Montag, dem 1. August die Aktion "Bloggen für einen guten Zweck" ins Leben gerufen: für jeden veröffentlichen Blogbeitrag (so wie meiner hier) spendiert Kaffee.de der Tafel ein Stück Kuchen, und ab jedem 25. veröffentlichten Text gibt es 1 Pfund Kaffee dazu.
Das finde ich sehr lobenswert. Ich rufe jeden Blogger hier auf, es mir gleichzutun und ebenfalls einen Beitrag zum Thema zu veröffentlichen. Das kostet nichts und dient einem guten Zweck! Einzelheiten stehen auf der Internetseite von KAFFEE.DE.
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Wer die Hände in den Schoß legt, ist nicht unbedingt untätig.
Gestern veröffentlichte WerWolfsArt in seinem wunderbaren Erotik-Blog den Aufschrei WUTFICKEN! Wie das Leben so spielt: heute hatte ich exakt diese Situation. Die dämliche Schlotze in der Bank -ich war kurz nach 12 Uhr mittags dort und brauchte dringend ein paar Auslandsformulare- war dem Anschein nach bereits gedanklich bei ihrem freien Mittwoch-Nachmittag und hat wohl nur noch an ihren Nachmittagsfick gedacht (Quelle: Herbert Grönemeyer, in: Das Boot, 1980). Die Votze war nicht in der Lage, den richtigen Schrank zu finden, wo die ihren betreffenden Papierkram verwahren. So blöd!! Die bewegte sich nicht nur im Zeitlupentempo, sondern hatte auch eine Sprechgeschwindigkeit, bei der man ihr ohne weiteres die Zähne hätte plombieren können. Alles in allem ein Objekt zum Wutficken. Ihr das Kostüm zu zerfetzen und sie von hinten anzubohren, das war meine spontane Eingebung. Aber das geht leider nicht in der Schalterhalle, jedenfalls nicht, solange noch Bankkunden da sind.
Ich hoffe nur, daß ihr Nachmittagsfick gründlich danebengegangen ist "Ach Süße, ich habe sooolche Kopfschmerzen....". Hähähä.
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Endlich mal ein Lichtblick.
In der letzten Stunde mal mehr oder weniger gelangweilt in den Blogs hier herumgeblättert. Krampf as usual: eine Tusse kriegt ihren angehimmelten Macker nicht in die Falle, und ein Checker kriegt sein Lustobjekt nicht flachgelegt, und ein weiterer wiederum hat von seiner Tusse die Schnauze voll, was sie ins Blog heult (in zeitgemäßer Lifestylelyrik, versteht sich), und dann natürlich die Stricker-Innen, Häkler-Innen, Kalorienzähler-Innen. Undsoweiter undsoweiter; sie brabbeln alle dasselbe. Gähn.
Aber zwischen der vergammelten Spreu fand ich dann doch ein gülden Weizenkorn:
Hedon gelebt - Lust ist Sein
Hedon, das ist ein Blog hier bei myblog. Endlich mal was senkrechtes, etwas, das sich wieder mitzulesen lohnt.
Ach ja, um aber trotzdem dem Blog-Zeitgeist Rechnung zu tragen, darf ich nicht umhin, kundzutun, daß
- ich heute mindestens 3400 Kalorien verputzt habe - meine Frau mich versteht - meine Freundin auch - und mein Hund sowieso.
Thanks for listening.
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Blog am Arsch
Der Urlaub ist zu Ende. Wurde auch langsam Zeit - nicht, daß ich mich nach der Arbeit sehne, aber die Idioten auf der Autobahn, in den Hotels und überall gingen mir zuletzt nur noch auf den Sack.
Scheiß-Vollkasko-Freizeitgesellschaft.
Jeder Flachwichser, den ich im Urlaub getroffen habe, hatte natürlich seinen Ipott oder wie das Dings genannt wird, dabei, oder ein Notebook, und alle, alle mußten täglich über irgendwelche Hotspots ins Internet.
Der einzige Hotspot, der mir was sagt und der mir zusagt, befindet sich zwischen den Schenkeln einer Frau.
Ich war jedenfalls 4 Wochen ohne Internet - und ich hab's überlebt. Die Scheiß-Mobilquatsche hatte ich zwar dabei, aber im ganzen höchstens vier- oder fünfmal benutzt. Es gab ausreichend Telefonzellen an meinem Urlaubsort. Und wo sollte ich auch dauernd anrufen? Vielleicht auf der Maloche? Oder bei Omma? Voll für'n Arsch, dieser Kommunikationswahn
Und was die 4 Wochen ohne Internetzugang betrifft: wenn ich mir zum Bleistift diese idiotischen Blogs hier so durchlese, hat sich nix geändert: entweder Nabelschau in Form von hilflosen Selbstbetrachtungen "hach - ich liebe mich nicht mehr!", oder Weightwatching "habe in dieser Woche bereits 20 Gramm abgenommen", oder Liebeskummer.
Sind die Leute blöd. Wenn mir meine Tusse abspringt, geh ich auf die Piste und such mir die nächste. Irgendeine zum Knallen findet sich doch immer. Und für die Tussen ist es noch einfacher, sich ein Stückchen Mann reinzuziehen.
Blog am Arsch, sag ich doch.
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Seitensprung-Risiko
Heute abend werden P. und ich mal wieder auf die Piste gehen.
Ich hoffe nur, daß wir I. nicht treffen. Es ist mir einfach zu riskant. Noch hat sich nichts abgespielt, aber am letzten Wochenende, als ich allein unterwegs war (P. hatte wieder mal Nachtschicht), lief mir natürlich prompt I. die Arme. Zum Glück war sie mit ihrer Schwester unterwegs - als diese aber mal irgendwann kurz auf der Toilette verschwand, hatte ich I.'s Hand da unter dem Tisch, wo es Spaß macht.
Irgendwann, und das wird nicht mehr lange dauern, werde ich I. flachlegen oder sie mich, je nachdem, welche Wohnung näher liegt.
Wenn P. das jemals rausbekommen sollte, sehe ich ziemlich alt aus. Aber es juckt mich ungemein.
I. ist eine vollkommen mies eingerittene Stute; dabei hat sie eine sehenswürdige Karosserie. Ihr Macker ist der letzte Heuler, und wenn man die beiden mal zusammen trifft oder sieht, kann man I. die Verachtung für ihren LAP vom Gesicht ablesen.
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Es ward Licht.
Hach - ich liebe es, wenn es hell in der Wohnung ist!
Juri hat mir aus seiner Heimat einen ganzen Karton original russische Glühlampen in Stärke 100 Watt mitgebracht. Er meint, daß russische Glühlampen auch länger halten als die unsrigen (die meisten, die man hier in den Baumärkten zu kaufen bekommt, sind ohnehin kein "Made in Germany" mehr, sondern irgendwelcher Schund aus Fernost).
Mit Begeisterung habe ich gestern sämtliche Energiesparfunzeln rausgeschraubt und durch anständige Glühlampen ersetzt. Den Kasten mit den Energiespardingern darf ich zwar auch noch zum Elektriker tragen, denn das ist hochproblematischer Sondermüll, aber dafür habe ich endlich wieder eine anständige Beleuchtung in der Hütte.
Diese Umweltfuzzies, insbesondere die Typen in der Euro-Quasselbude, die uns vorschreiben, was wir gut und was wir schlecht zu finden haben, sollten bei kleinem mal anfangen, sich über den Energiespar-Lampen-Quatsch Gedanken zu machen.
Wo ist denn da der Fortschritt, wenn man für so ein Funzeldings 5-10x soviel wie für eine Glühlampe bezahlen muß , das Licht die Wärme einer Bahnhofstoilettenbeleuchtung hat, die Lichtausbeute nur ein Drittel so groß wie bei einer Glühlampe ist, und die Dinger dann auch noch als Sondermüll entsorgt und für teures Geld vernichtet werden müssen?
Bei der Kernenergie haben wir mittlerweile den Ausstieg aus dem Ausstieg aus dem Ausstieg geschafft (hoffentlich bleibt's jetzt endlich dabei).
Wird allerhöchste Zeit, daß wir auch unbrauchbare Schnapsideen auf den Müllhaufen der Geschichte schmeißen und aussteigen.
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Ist heute Heiligabend?
Ist heute Heiligabend?
Alles tot, nicht zu fassen!
Bevor ich auf die Piste gehen wollte, habe ich bei J. angerufen, ob irgendwer da wäre (J. ist mein Stammkneipier). "Noch niemand da, aber die kommen bestimmt noch." Jaja, J., man muß nur fest dran glauben.
Mir langt's; ich bleib heute zu Hause. Im Schrank ganz hinten steht noch eine volle Flasche Havanna-Club Rum. Rum können sie machen in Cuba, wenn auch sonst nichts gescheites.
Dummerweise habe ich letzte Woche nicht bei I. angerufen. Heute ist sie natürlich bei sich daheim, macht in Familie und bekommt dann nach dem Wort zum Sonntag von ihrem angetrauten Gatten ihren Samstagabend-Stich. Wenn sie Glück hat, morgen früh auch noch einen, aber wie ich den Macker einschätze, schläft der sich lieber aus und quengelt nach dem Aufwachen nach Frühstück - aber nicht im Bett, sondern am Familien-Küchentisch.
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Tanz in den Mai
Scheiße. Wieso geht seit einigen Tagen alles schief?
P. hat heute überraschend Dienst, weil ein Kollege krank geworden ist. Ich glaub ja alles, aber eigentlich ist P. eine treue Seele. Die wird wirklich mit ihrer doofen weißen Mütze und ihrer 9 Millimeter durch die Gegend gondeln und für Recht und Ordnung sorgen. Sinnigerweise kann ich sie während der Schicht nicht anrufen, weil Privathandys während der Streife nicht erlaubt sind.
Zuerst war das ja ziemlich prall, mit einer Bullenfrau. Wir kennen uns schon 7 oder 8 Jahre. Zuerst hat sie immer noch ihren Ballermann mitgebracht, aber irgendwann war das nicht mehr gestattet. Ich wollte sie immer zu Schießübungen überreden, aber sie hat mit verklickert, daß sie für jede verschossene Patrone einen Nachweis bringen muß.
Und nun? - Eigentlich hatte mich auf eine Entsaftung gefreut. Die SMS von P. wegen der Nachtschicht kam erst gegen 16 Uhr. Viel zu spät für den 30. April, und dann auch noch Sonnabend. Nichts mehr zu machen, alle Muschis sind schon reserviert.
Werd ich also doch nicht mehr auf die Piste gehen, sondern die Glotze einschalten und mir einen runterholen.
Tanz in den Mai - Arschlecken!!!
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Tabaksteuer
Herzlichen Dank, Ihr Pfeifen in Berlin.
Daß ich ab morgen € 5,50 für eine Schachtel Kippen abdrücken muß, verdanke ich den Quatschköpfen und Gutmenschen in Berlin. Die können mit dem Geld, was ihnen von uns Steuerzahlern ins Haus gespült wird, einfach nicht umgehen. Es reicht niemals, immer fehlen ein paar Milliarden.
Also werden wir in die Kriminalität reingezwungen. Schmuggeln wird zum Volkssport.
Vor ein paar Jahren habe ich meinen Diesel nur mit Aldi-Salatöl betankt, bis sie sich dann die Energiesteuer ausgedacht haben. Jetzt ist das Billigöl von Aldi, Lidl & Co. fast so teuer wie Diesel von der Tanke.
Von der Kfz-Stuer will ich gar nicht reden. Was machen die bloß mit dem Geld? In den Straßenbau fließt es jedenfalls nicht; unsere Straße ist ein Schlaglochpiste wie auf dem Mond.
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Glühlampen
Vorhin ist zum wiederholten Male die Lampe im Treppenhaus abgekackt. Diese Scheiß-Energiesparlampen mit ihrem Funzellicht. Lichtausbeute wie bei einer Weihnachtskerze, und man darf den Schrott nur als Sondermüll entsorgen wegen der enthaltenen Schadstoffe.
Wo ist da eigentlich der Fortschritt gegenüber einer Glühlampe?
Mein Kumpel Jurij fährt regelmäßig in seine Heimat nach Weißrußland. Er hat mir verprochen, von seiner nächsten Heimreise Ende Mai einen großen Karton Glühbirnen in 100 Watt und 150 Watt mitzubringen. Gute alte Energieschleudern, aber das geht mir ja sowas von am Arsch vorbei. Ich will was sehen und mich nicht als Erfüllungsgehilfe für die Eurokraten und die Pappnasen in Berlin profilieren. Sollen die doch ihre Verordnungen bei Energiespar-Funzelbeleuchtung ausarbeiten.
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Was spielt da für eine Musik? - 27.04.11
Wer hier ab und zu reinguckt, sieht da links in der Ecke ein klitzekleines Fensterchen mit bewegten Bildern, und wenn man den Lautsprecher einschaltet, kommt da auch noch Musik raus. - beim Klicken auf das Miniaturfenster wird man zu "youtube" weitergeleitet und kann die Darbietung auf Wunsch in voller Screengröße sehen.
Das ist Musik, die ich mir selbst ausgewählt habe. Das aktuelle Chart-Gedudel geht mir voll am Arsch vorbei. Ich bin Rock'n-Roller und höre und verbreite das, was mir Spaß macht.
Heute habe ich mal Bob Seger mit "Old time rock'n roll" eingebunden, und zwar nicht die Adaption mit der Model-Tussi Heidi Klum oder mit dem Schwachmaten Tom Cruise (wer als Macker so klasse aussieht, kann doch nur schwul sein). Happy listening, und wem's nicht gefällt, soll sich gefälligst verpissen.
Stets, flink
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Was spielt da für eine Musik?
Wer hier ab und zu reinguckt, sieht da links in der Ecke ein klitzekleines Fensterchen mit bewegten Bildern, und wenn man den Lautsprecher einschaltet, kommt da auch noch Musik raus.
Das ist Musik, die ich mir selbst ausgewählt habe. Das aktuelle Chart-Gedudel geht mir voll am Arsch vorbei. Ich bin Rock'n-Roller und höre und verbreite das, was mir Spaß macht.
Heute habe ich mal Glenn Frey mit "Party Town" eingebunden. Von der Nummer gefällt mir am besten die 1. Strophe, zur allgemeinen Ergötzung hierunter der gesamte Songtext.
Happy listening, und wem's nicht gefällt, soll sich gefälligst verpissen.
I got sick of my job, sick of my wife Sick of my future and sick of my life I packed up my car and I got some gas And told ev'rybody they could kiss my ass
I'm goin' to Party town (Yeah, yeah) I wanna party down (Yeah, yeah) I wanna have some fun I wanna fool around I'm goin' to Party town
The sun comes up, the sun goes down Doesn't really matter in Party town They go all day and they go all night They keep on goin' until they get it right Right here in Party town (Yeah, yeah) They really party down (Yeah, yeah) Man it's a party town (Yeah, yeah) You know they all got their own And they pass it all around
Well I'm burnin' like a blowtorch in my prime Ev'rybody here is a friend of mine I met a little girl a couple shooters ago She's teachin' me ev'rything I don't know About Party town (Yeah, yeah) They really party down (Yeah, yeah) You know they love to ball They do it in the hall Right here in Party town
We're so cool You got any? Yeah Meet you in the john Woo hoo hoo I sure feel good! Some Party!
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Die gewählte Rufnummer....
....ist zur Zeit nicht erreichbar. - The number you have dialled.... undsoweiter undsoweiter.
Das ist einfach abtörnend. Die blöde V...ze hat entweder wieder mal vergessen, ihre Quatsche einzuschalten, oder der Akku ist leer, weil sie vergessen hat, das Ding an den Tropf zu hängen (wäre nicht das erste Mal), oder sie hat den Apparat im Stall vergessen - wäre auch nicht das erste Mal.
Worauf man sich garantiert verlassen kann, ist, daß man sich auf Weiber nicht verlassen kann.
Dabei ist P. in vielerlei Hinsicht sehr gewissenhaft, zuverlässig und auch vorausschauend, muß ich ihr ohne Einschränkung zugute halten. Aber mit dem Telefon hat sie es einfach nicht.
Soll ich jetzt um viertel vor zehn vielleicht noch 40 km zu ihr fahren, um den Termin für unser nächstes Treffen zu fixen? Ich bin doch nicht besoffen, bzw. nicht besoffen, aber mit mehr Alkoholika im Blut, als nach der StVO statthaft ist. Nix da. Werd ich ihr halt so eine Scheiß-SMS tippen und um Rückruf morgen bitten. Das vergißt sie garantiert auch wieder.
Scheiß Weiber.
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Scheiß-Maloche
Was ich schon seit Februar vor mir hergeschoben habe, mußte ich nun endlich mal in Angriff nehmen.
Es ist ein Reparaturauftrag über mehrere Maschinen; der Kunde ist die bewußte Firma da in der Gegend von Mainz.
6 Maschinen haben sie mir zur "Durchsicht" geschickt. Ja, Pustekuchen! Vier davon sind Totalschäden. Das letzte Mal, daß die Dinger Öl oder eine irgendwie geartete Wartung gesehen haben, dürfte im Herstellerwerk gewesen sein, bevor sie an den Kunden verkauft wurden.
Aus "6 mach 2" ist auch nicht so ganz einfach. Bei allen Einheiten sind die gleichen *wesentlichen* Antriebsteile im Eimer.
Also hab ich mich heute als Schrotti betätigt und die vier Totalschäden komplett zur Teilegewinnung zerlegt. Die Typen auf den Autoschrottplätzen machen im Prinzip nichts anderes, nur bezeichnen sie sich seit einiger Zeit sehr hochgestochen als "Fahrzeugaufbereiter". Mein Hiwi hat nur große Augen gemacht und wollte mir einreden, alle sechs Maschinen als "total" zu deklarieren. Der Hund ist zu faul, und um Himmels willen bloß nicht die Pfoten schmutzig machen. Der Spacko, der. Er hat es tatsächlich mal fertiggekriegt, einen Schutzleiter an Phase zu klemmen. Soweit ich weiß, war er mal Isolierer. Ist das überhaupt ein Beruf, oder ist das ein Zustand?
Egal. Wenn wir die zwei noch instandsetzungsfähigen Klamotten fertig haben, sind allein an Arbeitslohn runde 500 - 600 Doppelmark fällig, plus nochmal ein weiterer Fünfhunderter für Neuteile. Bei Neuteilen hab ich zwar nicht viel drin, aber für ein paar Päckchen Tabak und einige Flaschen Rotkäppchen oder Napoleon reicht es.
Der Tabak ist für mich, und die Blubberlimonade wird P. und mir einen der nächsten Abende versüßen. Beischlaf ohne Sekt ist wie Beischlaf ohne Sekt.
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Kein déjà-vu, aber so ähnlich
Dieses Blog hatte ich vor rund 5 Jahren geschmissen, nachdem mir seinerzeit die Blechkiste abgeraucht war.
Ich hatte zu der Zeit ganz anderes zu tun, als die mich wieder in die Blogs à la "habe gerade Spaghetti gemacht - wer will welche abhaben?" einzulesen.
Die alte Kiste habe ich um Ostern herum hervorgekramt, wieder repariert und meinen Myblog-Account reaktiviert; die alten Daten waren noch vorhanden und auch noch gültig.
Die damaligen Spaghettifresser bloggen hier immer noch herum. Heute allerdings fressen sie keine Pasta mehr, sondern jammern über ihr Übergewicht. Lohnt sich auch nicht so richtig, da mitzulesen.
Aber ein quasi-déjà-vu-Erlebnis hatte ich heute dann doch noch: Mme. Murkel hat sich meiner erinnert und mir gemailt. Mme. Murkel, das war die "Gelebte Soap". Da hab ich gern mitgelesen und auch freiwillig gezähmte Kommentare hinterlassen.
Das würde mir bei den derzeitigen Gewichtsstatistikern schwerfallen, aber dort lohnt es ohnehin nicht, mitzulesen.
Blogs sind nicht sehr viel mehr als 'ne Nabelschau, weiß ich selber. Aber muß man jede 150-Gramm-Gewichtsveränderung in die Umwelt funken? flink, der Fachberater für Adipositas, Anorexie und Ohrensausen empfiehlt hier:
FRISS DIE HÄLFTE / FRISS DAS DOPPELTE !
Ist doch wahr...
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Frust
Oh Mann, wie ich dieses Scheiß-Windows hasse.
Als Windows-Benutzer (meins ist eine Raubkopie, ich werde doch für solchen Käse nicht meine sauer verdienten €uros für diesen störanfälligen Virenstaubsauger opfern) muß man sich mit allen möglichen Antiviren-, Anti-Spyware- und -zig anderen Anti-Tools schützen.
Mit der aktuellen "Avira" Anti-Viren-Software dauert's mittlerweile runde 4 Minuten (mitgestoppt), bis diese dämliche Kiste, genannt PC, endlich betriebsbereit ist. Solange braucht das häßliche Möbelstück, bis dann endlich, endlich, alle Updates etc.pp. runtergeladen und verarbeitet sind.
Wer ist hier eigentlich der Arbeitgeber, und wer der Arbeitnehmer? Die ganze Chose ist pervertiert; nicht mehr der Blechkasten arbeitet für mich, sondern ich für ihn.
Leider brauche ich einige Programme, die es nur für die Windows-Plattform gibt. Die Programmierer waren zu faul oder zu dämlich, ihre simple Finanzbuchhaltung oder ihr einfaches Warenwirtschaftsprogramm für Unix/Linux zu kreieren bzw. anzupassen. Auch das Scheiß-Finanzamt mit seinem Raubvogel Elster ist Bill-Gates-hörig, und der Gilb, aka Deutsche Post, mit der Stampit-Software desgleichen.
ICH HASSE WINDOWS!! (Text geschrieben und ins Blog gestellt unter Ubuntu 10 Lucid)
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Ich ein Macho?
Wer behauptet das?
Nur weil ich hier unter dem Eintrag "Autofahrerin des Jahres 2010" - siehe Navigationsleiste links - die Charts veröffentliche?
Unsinn.
C'est la vie.
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Tag des Baumes
Heute, am 25. April, ist der Tag des Baumes.
Na gut, dann laß ich die Kettensäge heute mal im Werkzeugschrank.
Ich werde mich dafür am Nachmittag daran machen, die Reserveketten durchzusehen und zu schärfen.
Morgen säge ich dann die doppelte Anzahl Bäume runter.
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Bettlektüre
Ich liebe diesen Autor: Carl Hiaasen.
Gerade beendet: "Sick Puppy". Ich weiß nicht, ob diese wahnwitzige Geschichte ins Deutsche übersetzt worden ist und kenne den evtl. vorhandenen deutschen Titel nicht.
Der Plot ist die Jagd einer jungen afroamerikanischen Frau nach dem Lottoschein, den ihr zwei Rednecks (white trash) bei einem Überfall gestohlen haben und den die Halunken für sich selbst auszahlen lassen wollen. Unterstützt wird die Frau bei ihrer Verfolgungsjagd von einem Reporter, auf den u.a. ein Mordanschlag verübt wird. Dieser Anschlag wiederum geht von dem gehörnten Ehemann der letzten Freundin des Reporters aus.
Unwahrscheinlich facettenreiche, atemberaubend schnelle und flott geschriebene Geschichte, voller ironischer Untertöne und ein grandioses satirisches Abbild der US-Gesellschaft der Gegenwart, hier mit Lokalkolorit aus Florida.
Carl Hiaasen kann ich jedem wärmstens empfehlen!
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Beischlaf-Nachbereitung
Die Siesta gestern nachmittag war sehr hilfreich - die Nacht wurde noch reichlich lang.
Beim ersten Osterfeuer in W., das wir so gegen 20 Uhr besuchten, war es reichlich langweilig und auch insoweit dürftig, als die Veranstalter lediglich die obligatorische Bratwurstbude und einen Getränkestand für Bier & Schluck aufgestellt hatten. Sowas kann man im eigenen Garten auch selber zelebrieren, wenn man denn Bier & Schluck mag. Ich gehöre nicht dazu.
Eigentlich wollten wir hier P.'s Freundin I. treffen, die ich für einen Abschuß vorgesehen habe. Ja Scheiße, sie war nicht da. Ich habe P. betonte Gleichgültigkeit vorgeheuchelt und gefaselt, daß I. vielleicht die Verabredung vergessen haben könnte, oder daß sie erst später zum Feuer kommen wollte? Man könnte ja mal anrufen... Ich habe P. mein Handy in die Hand gedrückt, und sie hat auch prompt bei I. angerufen. Sie war zu Hause geblieben, weil sie sich einen Heuschnupfen eingefangen hat und kaum aus den Augen gucken konnte.
OK, I. läuft nicht weg. Das Projekt bedarf ohnhin einer gewissenhaften Planung und Vorbereitung. Sich I. übern Dorn zu stülpen ist eine Sache, und gar nicht mal schwer. Das Mädel ruhig zu halten und zu verhindern, daß sie P. etwas erzählt, ist die Kehrseite. Frauen können manchmal einfach nicht den Sabbel halten; P. hat mich damals auch bei K. ziemlich heftig reingeritten. Es hat eine lange. lange Weile gedauert, bis K. mich wieder rübergelassen hat.
Wir sind dann in den nächsten Ort (nach D.) gefahren. Dort hatten sie zumindest eine kleine Stereroanlage aufgestellt. Es wurde sogar mal etwas von Tom Petty und AC-DC gespielt. OK, why not? Allerdings war auch James Last dabei. Hmmm.
Wir sind dageblieben, bis die obligatorischen Schlägereien anfingen. Türken gegen Russen, Russen gegen Russen, Deutsche gegen Türken, Russen gegen Deutsche - der übliche Krampf eben, welcher in der Montagsausgabe jeder Zeitung (Abt. Polizeibericht) nachzulesen ist, wenn über das vorausgegangene Wochenende berichtet wird.
P. und ich sind umgehend abgehauen (so gegen 22.30 Uhr) und noch in einer neu- bzw. wiedereröffneten Kneipe eingefallen. Der neue Besitzer hat einen Raucherraum eingerichtet, den es unter dem vorigen Management nicht gab. Im Nichtraucherbereich saßen drei oder vier Figuren, im Raucherraum waren fast alle Plätze besetzt, so circa 30 Leute. Soviel zu der von den indolenten Gutmenschen im Scheiß-Gesundheitsministerium, Abt. Suchtprävention, verordneten Bevormundung von Kneipengängern.
Es sapen 2 Bekannte dort, und wir haben uns sehr nett unterhalten. Meine im Gespräch entwickelte Methode, Disco- und Osterfeuerschläger zu neutralisieren und zu therapieren, fand großen Anklang und erzeugte viel Gelächter: alle amtlich bekannten Schläger werden jeden Sonnabend um 20 Uhr bzw. an allen Tagen, an denen eine Veranstaltung stattfindet, durch die Polizei eingesammelt. Sodann wird der Patient auf eine Pritsche geschnallt und das Pimmelchen für 60 Minuten an eine automatische Melkmaschine angeschlossen. Ich bin überzeugt, daß dies die beste Methode zum kontrollierten Testosteron-Abbau ist.
Mein eigener Testosteron-Haushalt wurde im Laufe der Nacht auch sehr flinkfingrig und schnellzüngig ausgeglichen. Als P. und ich uns endlich voneinander gelöst haben, war's draußen schon hell. Aber was der Körper braucht, soll er auch haben. Heute nachmittag werde ich wieder eine Siesta einlegen - daran kann man sich regelrecht gewöhnen.
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